Groß- und Kleinschreibung: Satzanfang und Namen
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Kinder lernen die ersten Regeln der Groß- und Kleinschreibung: Am Satzanfang und bei Namen wird großgeschrieben.
Lernmaterial
4 SeitenEinführung: Wann schreibe ich groß?

Überblick#
Du hast schon gelernt, dass es Großbuchstaben und Kleinbuchstaben gibt. Aber wann benutzt du welche? Das ist eine wichtige Frage, denn im Deutschen gibt es klare Regeln dafür.
Stell dir vor, Buchstaben wären Menschen in einem Zug. Die Großbuchstaben sind wie die Zugführer — sie stehen ganz vorne und zeigen: Hier fängt etwas Neues an! Die Kleinbuchstaben sitzen dahinter und machen den Rest.
In der ersten Klasse lernst du die zwei wichtigsten Regeln für die Großschreibung:
Regel 1: Am Anfang eines Satzes steht immer ein Großbuchstabe. Wenn du einen neuen Satz beginnst, ist der erste Buchstabe groß. Nach einem Punkt, einem Fragezeichen oder einem Ausrufezeichen kommt immer ein Großbuchstabe.
Regel 2: Namen werden immer großgeschrieben. Ob es der Name einer Person ist (Tim, Lena), der Name eines Tieres (Bello, Mimi), der Name einer Stadt (Berlin, Köln) oder der Name eines Landes — der erste Buchstabe ist immer groß.
Diese zwei Regeln sind der Anfang. In den nächsten Schuljahren kommen noch mehr Regeln dazu (zum Beispiel, dass man Nomen grundsätzlich großschreibt). Aber fürs Erste reichen diese beiden Regeln.
Warum ist Groß- und Kleinschreibung wichtig? Weil sie dem Leser hilft! Wenn du einen großen Buchstaben siehst, weißt du: Hier beginnt ein neuer Satz. Oder: Das ist ein Name. Ohne Großschreibung wäre das Lesen viel schwieriger.
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