Wer bin ich? – Gefühle und Selbstwahrnehmung

Praktische Philosophie

Kinder lernen ihre Gefühle zu erkennen, zu benennen und auszudrücken und entwickeln ein positives Selbstbild.

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Lernmaterial

4 Seiten

Einführung: Meine Gefühle und ich

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Wer bin ich? – Gefühle und Selbstwahrnehmung — Religion / Praktische Philosophie

Überblick#

Jeden Tag fühlst du etwas: Mal bist du fröhlich und springst vor Freude, mal bist du traurig und möchtest weinen, mal bist du wütend und stampfst mit dem Fuss. Gefühle gehören zum Leben und es ist wichtig, sie zu kennen und zu verstehen.

Gefühle zeigen dir, wie es dir geht. Sie sind wie innere Signale: Wenn du Freude fühlst, zeigt dir das, dass etwas Gutes passiert ist. Wenn du Angst fühlst, warnt dich dein Körper vor einer Gefahr. Wenn du traurig bist, brauchst du vielleicht Trost. Alle Gefühle haben einen Sinn — auch die unangenehmen!

Es gibt keine 'schlechten' Gefühle. Manche Gefühle fühlen sich schön an (Freude, Liebe, Stolz), andere fühlen sich nicht so schön an (Trauer, Wut, Angst). Aber alle Gefühle sind erlaubt! Es ist okay, traurig zu sein. Es ist okay, wütend zu sein. Wichtig ist nur, wie du mit deinen Gefühlen umgehst.

Dein Körper zeigt Gefühle: Wenn du fröhlich bist, lächelst du und deine Augen leuchten. Wenn du traurig bist, hängen deine Schultern und vielleicht kommen Tränen. Wenn du wütend bist, ballst du die Fäuste und dein Gesicht wird rot. Wenn du Angst hast, klopft dein Herz schneller und du bekommst vielleicht Gänsehaut.

Über Gefühle zu sprechen ist wichtig. Wenn du jemandem sagst 'Ich bin traurig, weil...', kann der andere dir helfen oder dich trösten. Wenn du sagst 'Ich bin wütend, weil...', verstehen die anderen, warum du dich so verhältst. Über Gefühle zu reden ist kein Zeichen von Schwäche — es zeigt, dass du mutig bist!

Selbstwahrnehmung bedeutet, dass du dich selbst gut kennst: Was magst du? Was magst du nicht? Was macht dich glücklich? Was ärgert dich? Je besser du dich selbst kennst, desto besser kannst du mit deinen Gefühlen umgehen.

In diesem Kapitel lernst du, deine Gefühle zu erkennen und darüber zu sprechen.

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