Wortarten: Nomen erkennen (mit Artikel)
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Kinder lernen Nomen (Namenwörter) als Wortart kennen, erkennen sie an Artikeln und an der Großschreibung.
Lernmaterial
4 SeitenEinführung: Was sind Nomen?

Überblick#
In unserer Sprache gibt es verschiedene Arten von Wörtern. Manche Wörter benennen Dinge, die du sehen und anfassen kannst: Tisch, Ball, Hund, Blume. Andere benennen Dinge, die du nicht anfassen kannst, aber die es trotzdem gibt: Freude, Mut, Angst. Alle diese Wörter haben etwas gemeinsam: Sie heißen Nomen.
Nomen werden auch Namenwörter genannt, weil sie Dingen einen Namen geben. Ohne Nomen könnten wir nicht über die Welt sprechen. Wir könnten nicht sagen Gib mir den Ball, weil wir kein Wort für Ball hätten.
Eine ganz wichtige Regel für Nomen ist: Nomen werden im Deutschen immer großgeschrieben! Du kennst schon die Regel, dass Namen großgeschrieben werden (Tim, Lena). Aber auch alle anderen Nomen schreibst du groß: Tisch, Hund, Schule, Freude.
Woran erkennst du ein Nomen? Es gibt einen einfachen Trick: Wenn du der, die oder das vor das Wort setzen kannst, ist es ein Nomen. Diese kleinen Wörter heißen Artikel oder Begleiter. Der Tisch, die Blume, das Kind — alles Nomen! Versuche mal: der laufen — das klingt komisch! Also ist laufen kein Nomen.
In der zweiten Klasse lernst du, Nomen sicher zu erkennen. Das ist wichtig, weil du dann weißt, welche Wörter du großschreiben musst. Es hilft dir auch, besser zu verstehen, wie Sprache funktioniert.
In diesem Kapitel entdeckst du die Welt der Nomen und ihre treuen Begleiter: der, die und das.
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