ie, ei, eu, äu, au unterscheiden
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Kinder lernen die Zwielaute (Diphthonge) ie, ei, eu, äu und au zu unterscheiden und richtig zu schreiben.
Lernmaterial
4 SeitenEinführung: Laute, die sich ähnlich anhören

Überblick#
In der deutschen Sprache gibt es Laute, die sich sehr ähnlich anhören, aber ganz unterschiedlich geschrieben werden. Hast du schon einmal überlegt, warum Bein mit ei geschrieben wird, aber Biene mit ie? Oder warum Haus mit au geschrieben wird, aber Häuser plötzlich ein äu hat? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen eu und äu?
Diese besonderen Laute heißen Zwielaute oder Diphthonge. Ein Zwielaut besteht aus zwei Selbstlauten (Vokalen), die zusammen einen neuen Klang bilden. Wenn du au sagst, hörst du zürst das a und dann das u — zusammen ergibt das den Klang au. Bei ei hörst du e und i zusammen.
Die Zwielaute, die wir in diesem Kapitel lernen, sind:
ie — ein langes i, wie in Biene, Wiese, Liebe ei — klingt wie ai, wie in Stein, Bein, Kleid au — wie in Haus, Baum, Maus eu — klingt wie oi, wie in Freude, Feuer, heute äu — klingt genauso wie eu, wie in Häuser, Bäume, Träume
Das Schwierige ist: eu und äu klingen genau gleich! Wenn du das Wort Freude hörst und das Wort Häuser, klingt der Zwielaut am gleichen. Aber einmal wird eu geschrieben und einmal äu. Wie findest du heraus, welche Schreibweise richtig ist? Dafür gibt es einen Trick, den du schon kennst: die Ableit-Strategie!
In diesem Kapitel lernst du alle fünf Zwielaute kennen. Du übst, sie zu hören, zu unterscheiden und richtig aufzuschreiben. Mit ein paar einfachen Regeln und Tricks wirst du bald sicher wissen, wann du ie, ei, eu, äu oder au schreiben musst.
Keine Sorge, wenn es am Anfang etwas verwirrend ist. Mit Übung wird es immer leichter!
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