Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Kinder lernen die drei wichtigsten Zeitformen kennen: Präsens (Gegenwart), Präteritum (einfache Vergangenheit) und Perfekt (zusammengesetzte Vergangenheit).

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Lernmaterial

4 Seiten

Einführung: Wann passiert etwas?

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Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt — Deutsch

Überblick#

Wenn du erzählst, was du gerade machst, was du gestern gemacht hast oder was du morgen machen wirst, benutzt du verschiedene Zeitformen. Zeitformen zeigen an, wann etwas passiert: jetzt, früher oder in der Zukunft.

In der dritten Klasse lernst du drei wichtige Zeitformen kennen:

Präsens — die Gegenwart: Ich spiele im Garten. (Das passiert jetzt.) Präteritum — die einfache Vergangenheit: Ich spielte im Garten. (Das war früher.) Perfekt — die zusammengesetzte Vergangenheit: Ich habe im Garten gespielt. (Das ist vorbei.)

Was ist der Unterschied zwischen Präteritum und Perfekt? Beide erzählen von der Vergangenheit, also von etwas, das schon vorbei ist. Aber sie werden unterschiedlich verwendet:

Das Präteritum benutzt du vor allem beim Schreiben — in Geschichten, Märchen und Erzählungen: Es war einmal... Der Ritter ritt durch den Wald.

Das Perfekt benutzt du vor allem beim Sprechen — wenn du jemandem erzählst, was passiert ist: Ich habe heute Fußball gespielt. Wir sind ins Schwimmbad gegangen.

Wenn du diese drei Zeitformen kennst, kannst du genau ausdrücken, wann etwas passiert. Du kannst erzählen, was gerade los ist, was gestern war und du kannst spannende Geschichten in der Vergangenheit schreiben.

In diesem Kapitel lernst du, wie du Verben in den verschiedenen Zeitformen bildest und wann du welche Zeitform benutzt. Das ist wie eine Zeitreise mit Wörtern!

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