Wortfamilien und Wortfelder

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Kinder lernen, Wörter nach Wortfamilien (gemeinsamer Wortstamm) und Wortfeldern (gemeinsames Thema) zu ordnen und ihren Wortschatz zu erweitern.

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Lernmaterial

4 Seiten

Einführung: Wörter gehören zusammen

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Wortfamilien und Wortfelder — Deutsch

Überblick#

Wörter in der deutschen Sprache sind nicht einfach lose Einzelteile. Viele Wörter gehören zusammen — manche weil sie verwandt sind, andere weil sie zum gleichen Thema gehören.

Stell dir eine Familie vor: Eltern, Kinder, Großeltern — sie haben alle den gleichen Familiennamen und sind verwandt. Genauso gibt es Wortfamilien: Wörter, die den gleichen Wortstamm haben und verwandt sind. Zum Beispiel: fahren, Fahrer, Fahrrad, Fahrt, Abfahrt, erfahren. Alle diese Wörter haben den Stamm fahr und haben etwas mit Fahren zu tun.

Jetzt stell dir einen Bauernhof vor: Kuh, Schwein, Huhn, Traktor, Scheune, Bauer. Diese Wörter sind nicht verwandt — sie haben keinen gemeinsamen Stamm. Aber sie gehören alle zum gleichen Thema: Bauernhof. Solche Gruppen nennt man Wortfelder.

Warum sind Wortfamilien und Wortfelder wichtig? Erstens helfen Wortfamilien bei der Rechtschreibung: Wenn du weißt, dass Fahrrad von fahren kommt, schreibst du es richtig mit ah. Zweitens erweitern Wortfelder deinen Wortschatz: Statt immer gehen zu schreiben, kannst du laufen, schleichen, rennen, stolzieren, marschieren verwenden — alles Wörter aus dem Wortfeld gehen.

Drittens verstehst du mit Wortfamilien, wie die deutsche Sprache aufgebaut ist: Aus einem Wortstamm entstehen durch Vorsilben und Nachsilben viele neue Wörter. Das ist wie ein Baumstamm, aus dem viele Äste wachsen.

In diesem Kapitel lernst du, Wortfamilien und Wortfelder zu erkennen, zu bilden und für dein Schreiben zu nutzen.

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